francis mohr - theater .



Der Schimmelreiter

nach Theodor Storm

in einer Bühnenfassung von Francis Mohr (2009)

 

Uraufführung: 14.02.2009 Landestheater Parchim (Regie: Matthias Stier)

 

max: 3D, 7H, 1K

min: 3D, 5H

 

Rollen:

Hauke Haien (neuer Deichgraf), Tede Haien (Vater von Hauke), Ann (Magd), Trin´Jans (Alte), Elke (Frau von Hauke), Tede Volkerts (Alter Deichgraf), Ole Peters (Oberknecht), Carl (Arbeiter), Oberdeichgraf, Iven (Knecht), Wienke (Tochter von Elke und Hauke)

 

Plot:

Hauke Haien, Sohn eines Landvermessers, beginnt sich schon als Kind für den Deichbau zu interessieren. Oft sitzt er am Meer und Deich und grübelt über bessere Lösungen gegen die Sturmfluten. Auf Grund seiner Begabung übernimmt ihn der Deichgraf als Kleinknecht. Als dieser stirbt, heiratet Hauke des Deichgrafen Tochter Elke und wird so der Nachfolger des Grafen. Mit Elke gewinnt er nicht nur einen Posten, sondern auch eine Gefährtin, die ihm klug zur Seite steht, wenn es darum geht, Neuerungen am Deich durchzusetzen oder dem Aberglauben der Dorfbewohner entgegen zu halten.

Als Hauke einen mageren Schimmel von einer Reise nach Hause bringt, wird dieser zum Gegenstand des Aberglaubens ja gar des Teufels selbst. So sei der Schimmel das wiederbelebte Pferdeskelett von der verlassenen Jevershallig, das mit dem Kauf des Schimmels verschwunden war.

Hauke setzt gegen den massiven Widerstand, insbesondere von Ole Peters, den Bau eines neuen Deiches durch. Bei einer schweren Sturmflut bricht allerdings der alte Deich, während Haukes neuer Deich gegen seinen Willen durchstochen wird.

Die einbrechende Sturmflut begräbt vor Haukes Augen seine Frau Elke und die Tochter Wienke. Mit seinem Schimmel stürzt er ihnen mit den Worten in die Fluten hinterher: „Herr, Gott, nimm mich, verschon’ die anderen!“

 

Die vorliegende Bühnenfassung orientiert sich in der Handlung und Sprache an der Novelle von Theodor Storm. Die Hauptprotagonisten sind Hauke, sein Gegenspieler Ole Peters, seine kluge Frau Elke, die abergläubische Trien´Jans, die Magd Ann, der Knecht Iven und die geistig zurückgebliebene Wienke. Ergänzt werden sie im Handlungsfluss durch Tede Haien, Tede Volkerts, den Oberdeichgrafen und den Arbeiter Carl.

Die 31 Szenen folgen in der Historie der Novelle Storms. Auf eine Rahmenhandlung mit dem Erzähler wird verzichtet. In dieser Fassung stehen besonders die Konflikte Haukes mit Ole Peters, die Beziehung Haukes zu Elke und Wienke, die Konflikte Haukes mit sich selbst und der Aberglauben des Volkes, in den Figuren der Trien´Jans, der Ann und des Iven, im Vordergrund.


Die Floristin

Besetzung: 3D, 5H, 1D o. 1H (optional entscheidbar)

Die Geschwister Lara und Jan verlieren sich bereits in der Jugend aus den Augen. Nun treffen sie sich in neuer Konstellation zuerst im Blumenladen von Lara und einwenig später in einer Psychiatrischen Klinik wieder – sie sind psychisch und körperlich angeschlagen. Lara verletzt sich seit Jahren selbst, hat ständig Flashbacks und lebt ihren Selbsthass. Jan hat ein Alkoholproblem und eine rechtsradikale Gesinnung angenommen. Beide wirken festgefahren. Sie sind sich fremd geworden, sodass sie sich vorerst nicht wiedererkennen. Dem Erkennen folgt die Begegnung mit ihrer Familiengeschichte und die sie begleitenden gesellschaftlichen Umstände. Ein übermächtiger (Stief)-Vater und eine überforderte Mutter werden vorgestellt. Ihr Erziehungsstil führt die Kinder in die Psychiatrie. Bekannt werden wir mit einem Freund der Familie, dem Revierpolizisten Windig, der nichts mitbekommt, nichts mitbekommen darf. Und da ist Dieter, der Ersatzvater von Jan, der ihm männliche Stärke und Halt zum Preis einer radikalen und emotionsverkümmerten Gesinnung gibt. Das Werben von Dieter fällt auf dem Hintergrund der Familiengeschichte von Jan und einer mit Straßenbau beschäftigten Gesellschaft auf fruchtbaren Boden.
In der Psychiatrie erwartet sie die Hoffnung auf einen Neuanfang in der Figur der Schwester Krista. Lara und Jan gelingt im Rahmen einer TV-Show ein erster ernsthafter Ausbruchversuch. In diesem vorläufigen Finale erleben sie sich gemeinsam stark und konfrontieren ihre Täter, übernehmen Verantwortung für sich selbst.

Es ist ein Drama zu den Themen emotionale Vernachlässigung und Verletzung, sexueller Missbrauch, Gewalt und Hoffnung auf ein anderes Leben. Die familiäre Schuld steht einer gesellschaftlichen Konstellation gegenüber, die diese erst möglich macht und umgekehrt. Eine Geschichte wie sie sich seit Jahrhunderten abspielt. Das Drama stellt weniger die Frage nach dem „Warum?“ als vielmehr die Frage nach dem „Wie weiter?“.

(Januar´ 2006)
 
 

Zum Anfüttern – die erste Szene:

I. Akt 
1. Szene

Ein kleiner Blumenladen. Von der Straße kommend betritt Jan, neunzehnjährig, den Laden. Er ist mit einer Bomberjacke bekleidet. Außer ihm ist niemand im Laden. Er schaut sich um, wartet einen Moment.

Jan Hallo!    Niemand kommt.   Hallo? Ist da wer?    Niemand meldet sich. Er entdeckt die offen stehende Kasse. Er überlegt kurz, beugt sich über den Ladentisch und greift sich einige Geldscheine. Sie verschwinden in seiner Jeans.    Hallo!   Er schaut sich weiter um und geht in den kleinen Raum hinter der Theke. Aus dem Off.   Fuck, was ist denn hier los. He, Kirsche, steh´ auf. Scheiße, die ist ja völlig down.   Er kommt aus dem Raum gestürzt, denkt laut nach.  Nichts wie weg hier. Das ist ja echt fett.   Er ist schon fast aus dem Laden raus, da bremst er ab.    Abhauen geht nicht. Wo is´n das Scheiß-Telefon.   Er findet das Telefon auf der Theke und wählt.  Hallo, ich brauche einen Bullen und ´nen Krankenwagen auf der Esche Siebzehn... Blumenladen... Wie?... Irgend so eine Abgedrehte, die hat an ihren Unterarmen ´rumgemacht. Sieht aus wie eine Blutwurst. .... Ja, ich bleibe.    Legt auf und geht unruhig im Laden auf und ab.   Wo bleiben die denn?

Aus dem Hinterraum kommt Lara, zweiundzwanzigjährig, noch unsicher auf den Beinen. Jan starrt sie an. Sie blutet an den Unterarmen.

Lara Was darf´s sein? Bromelien sind gestern frisch rein.
Jan Bromelien? Schau doch ´mal an Dir ´runter.
Lara Sie schaut an sich herunter.    So´n Mist. Sorry.    Sie verschwindet im Hinterraum. 
Jan Gib Dir keine Mühe. Für heute ist Zick mit verkaufen. Die Rennleitung kommt gleich.
Lara Stützt von hinten vor.   Was? Du hast die Bullen gerufen? Sag´mal, geht´s noch?
Jan Und Deine Arme? 
Lara Ich habe mich beim Blumenbinden geschnitten. Na und? Kümmere Dich um Dein eignes Zeugs. Geh´ Kagge schupsen.
Jan Ich hätte mich gleich aus´m Staub machen sollen.
Lara Das wäre besser gewesen. 

Windig hastet in den Laden und stolpert dabei. 

Lara Zu spät.
Windig Haben Sie Meldung gemacht?
Jan Ja, ich. Wegen der Kirsche.   Zeigt auf Lara.
Windig Was ist passiert?   Holt einen Protokollblock heraus.
Lara Nichts weiter. Ich habe mich bei der Arbeit verletzt.
Windig Na dann zeigen Sie ´mal her.  Er sieht sich die Wunde an.  Tief. Ziemlich tief. Ich werde Sie ins Krankenhaus bringen.
Lara Nein, das geht nicht. Wer soll dann den Laden schmeißen? Ich habe mich voll in Griff.
Windig Niemand. Und jetzt legen wir einen Notverband an.   Er greift nach der Papierrolle für die Blumenverpackung und wickelt Lara damit den Arm ein. Zu Jan gewandt.   Kennen Sie sich?
Jan Nein. 
Windig Bemerkt, dass Jan nach Alkohol stinkt.    Junger Mann, haben Sie eine Standarte. Da müsste ich Sie gleich mitnehmen.
Jan Ne, danke. Ich habe zu tun.   Jan rennt aus dem Laden.
Windig War nur ein Scherz.   Zu Lara.  Sie haben einen gefährlichen Beruf. Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor.
Lara Ich kenne keine Bu...  äh Polizisten.  Schaut sich Windig genauer an.  Oder doch ...  Mensch, Sie sind doch der Wendig ...
Windig Wachtmeister Windig. Zweimal „i“. Und wie heißen Sie?
Lara Lara. 
Windig Verdutzt.   Die Lara von Krauts? Aus der Engelsstraße?
Lara Genau.
Windig Du bist ja eine richtige Frau geworden.   Mustert Sie.   Ich hätte Dich, äh Sie, kaum wieder erkannt.
Lara Dass Sie noch auf Piste sind!? Ein bissel dick sind Sie geworden.
Windig Vielen Dank. Meine Kollegen sind alle fetter. Nächstes Jahr gehe ich in Pension. Da habe ich endlich Zeit für meine Rosen. So nun müssen wir aber los.
Lara Mir geht´s schon besser. Hören Sie, wenn Sie mich jetzt mitnehmen, bin ich den Job los. Noch ein Jahr und ich bin Floristin. Es ist meine erste Chance als Aushilfe. Meine erste wirkliche Chance im Leben. Bitte. Sie sehen doch, dass ich noch lebe. Bitteeee.
Windig Nein. Der Vorgang muss beendet werden. Sie greifen sich jetzt Ihre Sachen und dann schließen wir ab. 

Beide verlassen den Laden.



Martha Heinrich Neun

Kurzexposé:
8D, 5H, 2K/J (1 männliche Doppelbesetzung möglich)
Nach einer langweiligen Party sehen sich Mira und Franka im TV die Nachrichten an. Berichtet wird über die Bombardierung des Irak durch die USA, was zu einer kurzen politischen Kontroverse zwischen den beiden führt. Ein den beiden unbekanntes Video soll Frieden stiften. Es handelt über das Schicksal einer Kellergemeinschaft im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs im damaligen Deutschen Reich. Beschrieben wird die konfliktreiche Dynamik einer Gemeinschaft, deren unterschiedliche Charaktere sich in der Enge einer schier aussichtslosen Situation zu behaupten versuchen. Der Kampf ums Überleben wird letztlich nicht belohnt. Die Gemeinschaft versinkt unterm Schutt ihres brennenden Hauses, den Kräften eines erbarmungslosen Krieges ausgeliefert. Es gibt keine Hauptfiguren und kein Happy-End. 
Das Stück lebt davon, unterschiedliche Charaktere zu zeichnen, denen durchaus Entwicklungsmöglichkeiten in der begrenzten Zeit und im Angesicht des Todes bleiben. 
Das Schicksal der Bombardierten löst ganz unterschiedliche Reaktionen aus. Während sich Mira übergeben muss, beschäftigen Franka tägliche Sorgen mehr. Während für die eine der Krieg ein Stück näher rückt, lässt er die andere eher unberührt.
Als Appetizer, der Beginn der 2. Szene:

2. Szene 
Großes einräumiges Kellergewölbe. Hinter einer provisorisch aufgehängten Decke befindet sich eine Nische mit Toiletteneimer und einem Kanister mit Desinfektionsflüssigkeit. Es herrscht weiter lauter Sirenenton. Eine Glühlampe wirft spärlich Licht. Es stehen Stühle herum. Zwei Tische in der Mitte. Alle Personen der ersten Szene sind im Keller angekommen. Einige stehen und andere sitzen. Franz beobachtet über die Kellerluke die Straße. Winter stürzt herein und schließt die Kellertür. 

Winter:  Sieg heil! Wie ist die Lage?
Franz: Sieg heil! Keine Besonderheiten. Flakhelfer Kunze erzählte mir, dass die  Verbände mehr als Hundert Kilometer lang und fünfzig Kilometer breit wä- ren. In drei Etagen fliegen die Hunde. Über Köln muss es ein riesiger Tep- pich gewesen sein.
Winter: Von der Luke zurückgetreten und verriegeln! Sonst reißt sie der Luftdruck  weg. 
Hornik: Lassen Sie ihn gaffen. Bis die Bomber kommen, ist noch Zeit.
Winter: Mag sein. Vorschrift ist Vorschrift. Sie glauben wohl, weil Sie für ein paar  Tage ihre alte Dachstube besuchen, können Sie schon mitkommandieren.  Also runter da und Luke zu. Dreh´ den Empfänger an. 

Franz versucht das  Radio anzustellen, aber es ist kein Sender zu empfangen.

Franz: Es rauscht nur. Ich probiere es später wieder. Von wo werden sie kom- men?
Winter: Gestern kamen sie von Norden und haben uns nur überflogen.
Martha: Ob wir heute auch so ein Glück haben?
Winter: Keine Ahnung.
Theresa: Mir wird speiübel, wenn ich dran denke, dass letzte Woche Klara in der  Steinstraße verschüttet wurde. Gestern wurde sie als Häufchen Asche  geborgen. Fast die gesamte Hausgemeinschaft ist dabei draufgegangen.  Nur ein Kind hat´s überlebt. Das soll über das Kellerfenster rausgekom- men sein - so der Völkische Beobachter.
Hornik: Steinstraße?
Theresa:  Gleich hinterm Hauptbahnhof. Komisch, dass die nur Asche und ein paar  Wirbelknochen fanden!? Der Keller war ansonsten völlig heil.
Franz: Ich weiß warum.
Käthe: Halt´ die Klappe, Junge. Kümmere Dich um die Kleine.
Franz: Die spielt mit Puppen. Soll ich da mitmachen?
Käthe: Sei still. Ab jetzt, zu Christa. 
Hornik:  Wenn das Haus runterbrennt, dann heizt sich der Keller über die Wände  auf. Ein bulliger Backofen. 
Käthe: Ach so ist das.
Theresa: Wenn wir als nationale Hausgemeinschaft Ruhe und  Ordnung halten,  passiert nichts. Wo haben Sie gekämpft Herr Hornik?
Hornik: In Belgien, dann zwei Jahre bei den Russen. Zuletzt im Kurland.
Theresa: Bei den Russen? Diese Tiere. Mein Freund steht in der Nähe von War- schau. Er meint, in Polen gebe es viel zu tun.
Hornik:  Ach, ja. Und was?
Theresa: Es gibt da viele Partisanen und ähnliches Ungeziefer. Konrad ist bei der  Waffen-SS.
Hornik: Aha. Morgen mache ich nach Libau zurück. Wird wohl eine kurze Anreise.
Winter: Glauben Sie, dass sich die Linien so schnell verschieben?
Hornik: Ich glaube gar nichts.
Theresa:  Wäre aber gut. Sie klingen ja wenig überzeugt. Meinen Konrad müssten  Sie ´mal kennenlernen.
Käthe: Die Männer könnten Skat spielen, damit das Gequatsche aufhört.
Hornik: Klasse Idee.  Die Sirenen verstummen. Alle horchen auf.   Wie´s scheint,  haben wir heute Schwein. 
Maria: Ist draußen ´was zu sehen? Lasst den Franz noch´ mal nachschauen? 

Franz will zur Kellertür raus. Seine Mutter hält ihn zurück.

Käthe:  He, bist Du noch beisammen? Du bleibst hier.
Franz: Was soll passieren?
Winter: Wir warten erst die Entwarnung ab. Na denn ´mal los, Männer. Am Tisch  wird platzgenommen.   Er holt ein Skatblatt hervor. 

Winter, Hornik, Franz, außer Ludwig, setzen sich an den Tisch.

Hornik:  Wer gibt?
Winter: Der, der fragt.
Franz: Darf ich geben?
Winter: Der Lütte gibt. 

Franz beginnt allen Karten zuzuteilen, nur sich selbst nicht.

Hornik: Junge, wir kloppen Skat. Gib ordentlich aus.
Franz: Ich kann nicht spielen.
Winter: So´n Dreck. Verzeihung. Wo steckt eigentlich der Herr Göschl aus´m Ers- ten?
Franz: Der schiebt Dienst auf´m Dachboden.
Winter: Stimmt. Welches Arrangement schlagen die Herren vor?
Hornik: Herr Brauer spielt. Franz teilt weiter aus.
Franz: Der Brauer ist Jude, für solche teile ich nicht aus. Der soll froh sein, dass  er hier unten hocken darf. 
Hornik: Zu Ludwig.  Spielen Sie Skat?
Ludwig: Franz soll nicht für mich austeilen. Tut mir leid.
Tilly: Natürlich kann der Ludwig Skat spielen. Er spielt Sie alle minus.
Winter: Mit einem Juden habe ich letztmalig vor fünfzehn Jahren Doppelkopf ge- spielt. Betone, nicht wissentlich. Der hat mich mächtig über´n Tisch gezo- gen. Normalerweise gehören Sie nach oben.
Tilly: Nun machen Sie ´mal ´nen Punkt. Ludwig hat zweiundzwanzig Jahre für  die Reichsbahn geschuftet. Seine Vorgesetzten waren voller Lob. Und  außerdem ist er zur einen Hälfte Deutscher und zur anderen Jude. Viel- leicht kann seine deutsche Seite mitspielen?
Franz:: Und die jüdische marschiert nach oben.
Tilly: Bisher haben Sie ihn doch auch geduldet ...   Pause.   Damit haben sich  alle strafbar gemacht.
Winter: ... eh, eh, ... ja, ja, ...
Hornik: Es nützt nichts. Es geht nur zu dritt. Franz teil´ aus. Und Sie, Herr  Brauer,  setzen sich.
Winter: Zu Ludwig.   Setzen, Ihre deutsche Seite ist eingeladen.
Ludwig: Wenn Sie meinen.

Franz teilt aus. Die Frauen beginnen eine Unterhaltung, während die Herren Skat spielen. Käthe holt ihr Strickzeug hervor. Martha zieht sich die Lippen nach.