francis mohr - ich .


Im Bücherregal von Francis Mohr:

- Hans Waal „Die Nachhut“

- Christoph Hein „Frau Paula Trousseau“

- Ernest Hemingway „Schnee auf dem Kilimandscharo“

- Michael Herr „Dispatches“

- Nick Cave „Der Tod des Bunny Munro“

 

 

Im CD-Regal von Francis Mohr:

-          Rammstein

-          U2

-          Silly

-          Die Art

 

Meine Fußballvereine

 

-  1. FC Lokomotive Leipzig

-   FC United of Manchester

-   Celtic Glasgow

 

 

Ein Bündel Zeilen zu mir (Stand: Juni 2011)

 

Ohne meinen Freund Leif wäre ich wohl kaum auf die Idee gekommen, für einen derartigen Auftritt zu sorgen. Ich will es ihm auch nicht in die Schuhe schieben, immerhin mache ich mit, was heißen darf, dass wir es gut meinen.

Wir sind uns wohl gesonnen, seit wir uns August 2003 bei einem Kurs für Schreiberlinge trafen und seitdem „gemeinsame Sache“ machen – was das auch heißen will.

 

Meine Geschichte ist flott erzählt. Ich pinsle Kurzgeschichten und Theaterstücke. Bisher habe ich drei Dramen geschrieben, ein viertes ist in Arbeit. Die Freundschaft mit dem Theater ist eine der Ältesten, schaue ich retour. In der Kindheit Bühnenbild am Pioniertheater Leipzig. In der Studienzeit und danach Ensemblemitglied an der Studentenbühne der Uni Dresden, zwei Produktionen am Labortheater und zuletzt gab ich den Mordret in Christoph Heins „Die Ritter der Tafelrunde“.

Lyrik ist nicht mein Revier. Ich beneide jeden, der es wirklich gut kann, so wie mein Freund Leif, Reiner Kunze, Moritz7 oder Andreas Reimann.

Ein Lesefreak bin ich. Animatorin war Mutter. Sie versorgte ihre Nachzucht mit Büchern, schützte uns vor Hermann Kant, Harry Thürk und weiteren trivialen Ausgeburten des Leselandes DDR. Mutter - eine Frau, die nie eine Ostmark zuviel hatte, aber stets Moneten für Bücher. Oma war der Kurier – Rückreise aus´m Westen – Oma mit Verbotenem in der Handtasche und ich auf der Wiese des Rosentals in Leipzig mit den Wunderbaren Jahren von Kunze – Einband und Schutzumschlag in Blau.

Vater ist Schriftsteller - seine Spezis sind der Krimi und die Gitarre. 

Frau und Freundin Claudia muss sich mein Getipptes genehmigen – ich danke für ihr geduldiges Gehör. Aufgrund des bisher schmalen Werks dürfte es aushaltbar sein. Habe sie nie gefragt. Vielleicht sollte ich? Töchterlein Minou und Söhnchen Kolja sind noch zu klein, um Papas Leidenschaft zu folgen.

Ich bin Anfang Vierzig, (er)lebe in Dresden und heiße natürlich nicht Francis. Aber seit Akif Pirincci seinen Kater Francis ins Rennen geschickt hat, spüre ich so etwas wie eine Verwandtschaft der Seelen mit Francis. Francis wird mir den Klau verzeihen. Sorry, Francis – keiner kennt dich besser als ich. Wir könnten Brüder sein.

                     

Dort habe ich seit 2004 mit Selbstgebrauten Ohrmuscheln strapaziert: 

- Feuerwache Dresden-Loschwitz,  "Offene Lyrikbühne“ im Riesa efau (Ein Hallo dem Steffen-Doppel), "Offene Bühne im Hecht", Dresden E2,  „Poetengeflüster“ im Lingnerschloss (Salvé Juri!),  Windkanal der TUD

- Short-Stories-Nächte mit Leif seit 2006 im riesa-efau, Emmers, Mont-Blanc, Oosteinde, Cafe Koralle etc.

- Juni´2006 Szenische Lesung "Die Floristin" zum 50-jährigen Jubiläum  von "die Bühne - das kleine Theater der TU Dresden"

- 14.02.2009 Premiere „Der Schimmelreiter“ im Landestheater Parchim (Thanks Matthias Stier)

- aktuell so manche Sololesung mit „Flashback Ost“

 

Mein Dank gilt:

Claudia, Mutter, meinen Kindern, den Zuhörern, meinen Nachbarn und Freunden. Ein dreifaches Hoch auf die Familie, die Freunde und einen saftigen Portwein.